SPD fordert Fußgängerampel an der St. Johannes-Kita

Angesichts der vorhersehbaren massiven Erhöhung des Verkehrs auf der Hauptstraße fordert die SPD-Gemeinderatsfraktion Garrel:

  1. Auf der Straße „Im Fange“ muss die Geschwindigkeit des Verkehrs auf 30 km/h begrenzt werden. Eine derartige Geschwindigkeitsbegrenzung im Nahbereich von Kindergärten und Kindertagesstätten ist zulässig. Es wird hierbei auf einen Ratsbeschluss zur Einrichtung von derartigen Geschwindigkeitsbegrenzungen hingewiesen, der 2017 infolge eines Antrags der BfG-Fraktion getroffen wurde.
  2. Im Kreuzungsbereich „Im Fange / Immenstraße“ ist mindestens für die Dauer der Umleitungsmaßnahmen im Zuge der Sanierung der B 72 eine Fußgängerampel zur Erleichterung einer sicheren Querung aufzustellen.
  3. Zusätzlich sollten zur Unterstützung der Ampelanlage gelbe Markierungen auf der Fahrbahn,insbesondere Haltlinien, aufgetragen werden.
  4. Sofern sich die Ampel während der Sanierung der B72 als geeignetes Instrument zur Erhöhung der Verkehrssicherheit im Kreuzungsbereich „Im Fange / Immenstraße“ erweist, sollte sie über diesen Zeitraum hinaus dauerhaft erhalten bleiben.

Die SPD-Fraktion bittet darum, den Antrag nach Prüfung durch die Gemeinde umgehend den zuständigen Verkehrsbehörden und Entscheidungsträgern zuzuleiten, damit die Sicherheit der schwächeren Verkehrsteilnehmer in Garrel nicht in einem unzumutbaren Maße gefährdet ist bzw. wird.

Zur Begründung heißt es:

Die Nutzung der Hauptstraße in Garrel als Umleitungsstrecke für den überörtlichen Verkehr während der Sanierung der B 72 ist in den Medien umfänglich dargestellt worden und auch für die Bevölkerung einsehr wichtiges Thema. Das damit für die Bürgerinnen und Bürger zu erwartende Verkehrschaos und die Beeinträchtigung des Alltagslebens im Ort sind nur einige der Aspekte, die insgesamt betrachtet werden sollten bzw. müssen. Gerade die Sicherheit der schwächeren Verkehrsteilnehmer darf während dieser Phase in keinem Fall zu kurz kommen.

Die Umleitung des Verkehrs von der B 72 wird nicht nur die Hauptstraße tangieren. In der Gemeinde Garrel gibt es daneben weitere Straßen, die schon seit Jahrzehnten als Umleitungsstrecken zur Entlastungder innerörtlichen Straßen geplant sind und auch bereits als solche fungieren. Ein Hauptaugenmerk liegt für die SPD-Fraktion hierbei u.a. auf der Verbindung von der „Böseler Straße“ bis zur „Varrelbuscher Straße“ über die neue „Industriestraße“, die in Zukunft noch weiter ausgebaut werden soll.

Die Straße „Im Fange“ stellt hierbei einen Teil dieser Ortentlastungsstrecke dar. Dort sind eine Kindertagesstätte sowie ein Kindergarten beheimatet und aufgrund der regen Bautätigkeit in den anliegenden Baugebieten sind diese inzwischen sogar auf eine „Sechsgruppigkeit“ angewachsen. Zudem wird die Straße „Im Fange“ im Kreuzungsbereich mit der „Immenstraße“ sehr stark von Schülern aus den umliegenden Wohngebieten genutzt, die auf dem Weg zur Bushaltestelle an der Böseler Straße oder zur Schule und/oder Freizeitaktivitäten im Ort sind. An der Kreuzung ist zudem die stark frequentierte Praxiseines Allgemeinmediziners angesiedelt.

Mit Beginn der Umleitungsphase des Verkehrs auf der B 72 wird es unweigerlich zu einem deutlich erhöhten Verkehrsaufkommen auf der Straße „Im Fange“ kommen, weil die Landesstraße „Hauptstraße“in Garrel den Verkehr nur schwerlich aufnehmen kann und es aufgrund der Errichtung einer temporären Ampelanlage an der Kreuzung „Böseler Straße / Nikolausdorfer Straße / Hauptstraße“ auch zu zeitlichen Verzögerungen kommen wird. Infolgedessen werden neben ortskundigen Fahrzeugführern auch fremde PKW-Fahrer und der Schwerlastverkehr auf die Ortsumfahrung „Im Fange“ ausweichen, wodurch sich das Gefahrenpotential für die dort querenden Schüler und Kindergartenkinder sowie ältere Besucher derArztpraxis unverhältnismäßig stark erhöht.

Ziel muss es hier sein, die Gefährdung dieser Verkehrsteilnehmer deutlich zu minimieren, weshalb die SPD-Fraktion den Antrag stellt, die Sicherheit der schwächeren Verkehrsteilnehmer an der Straße „Im Fange“ zu stärken und auszubauen.

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