SPD-Fraktion bringt Antragspaket zur Artenvielfalt und zur Müllbeseitigung in den Rat der Gemeinde Garrel ein

Die Mitglieder der SPD-Fraktion im Garreler Gemeinderat sind von verschiedenen Bürgerinnen und Bürgern sowohl in den sozialen Netzwerken als auch in persönlichen Gesprächen auf unterschiedliche Problematiken im Umweltbereich innerhalb der Gemeinde aufmerksam gemacht worden und haben sich im Rahmen ihrer Januar-Fraktionssitzung daher eingehend mit dem Thema beschäftigt und Lösungsansätze entwickelt, die sie nun in die politischen Gremien einbringen werden.

Die Mitglieder der SPD-Fraktion im Garreler Gemeinderat sind von verschiedenen Bürgerinnen und Bürgern sowohl in den sozialen Netzwerken als auch in persönlichen Gesprächen auf unterschiedliche Problematiken im Umweltbereich innerhalb der Gemeinde aufmerksam gemacht worden und haben sich im Rahmen ihrer Januar-Fraktionssitzung daher eingehend mit dem Thema beschäftigt und Lösungsansätze entwickelt, die sie nun in die politischen Gremien einbringen werden:

Zum einen geht es in den Anträgen um das Problem, dass regelmäßig an bestimmten stark frequentierten Stellen wie bspw. im Garreler Dorfpark eine erschreckende Menge an nicht ordnungsgemäß entsorgtem Müll vorzufinden ist und dass andererseits auch in abgelegenen Straßengräben außerhalb des Ortes Sperrmüll, Elektroschrott oder Grünschnitt entsorgt werden und so die Natur und das Landschaftsbild negativ beeinträchtigen.

„Um die Müllproblematik wieder stärker in den Griff zu bekommen und die Aushängeschilder unserer Gemeinde wie den Dorfpark für die Einwohnerinnen und Einwohner sowie für Touristen attraktiv zu halten, sollten wir darüber nachdenken, mit Hinweistafeln auf ernsthafte Konsequenzen wie bspw. Ordnungs-/Bußgelder für das achtlose Wegwerfen von Müll hinzuweisen und diese in einem zweiten Schritt auch gegenüber Umweltsündern durchsetzen“, fordert Ratsmitglied Tobias Bohmann, der sich darüber ärgert, dass das Fehlverhalten einzelner dazu geführt hat, dass der Dorfpark inzwischen von einigen Bürgerinnen und Bürgern nicht mehr besucht wird.

Kurzfristig sollte nach Auffassung der SPD-Fraktion versucht werden, das Problem durch eine weitere Erhöhung der Reinigungshäufigkeit im Park etwas abzumildern, wenngleich an dieser Stelle betont werden muss, dass die Mitarbeiter des Bauhofs keinesfalls für den jetzigen Zustand verantwortlich gemacht werden dürfen, da – so SPD-Ratsherr Hüseyin Basgürboga – „eigentlich jedem mit gesunden Menschenverstand klar sein sollte, dass man seinen Müll nicht einfach irgendwo hinschmeißt“. Mittelfristig müssen idealerweise darüber hinaus nicht nur im Dorfpark, sondern auch an anderen Stellen wie entlang der Hauptstraße mehr und teilweise auch größere Müllbehälter aufgestellt werden.

„Hoffnungsvoll stimmt mich die Tatsache, dass wir bei der regelmäßigen Umweltaktion der Gemeinde Garrel – insbesondere auch in den Dörfern – viele fleißige freiwillige Helfer haben, so dass wir die Landschaft zumindest für ein paar Monate wieder etwas müllfreier genießen können. Ich kann mir gut vorstellen, dass wir die Umweltaktion jährlich durchführen und vielleicht auch noch mehr Mitglieder unserer vielen Vereine zu einer Teilnahme bewegen können, wenn wir über die Gewährung von finanziellen Anreizen für die Vereinskasse bei einer Teilnahme nachdenken“, meint SPD-Fraktionsvorsitzender Paul Drees.

Das Vorhaben der FDP-Tabeling-Gruppe im Kreistag, die Öffnungszeiten der Grünsammelstellen deutlich auszuweiten und eine Gebührensenkung voranzutreiben, wird von der SPD-Fraktion im Rat der Gemeinde Garrel ausdrücklich unterstützt.

Engagierte Bürgerinnen und Bürger sollten nach Auffassung der Garreler SPD hinaus grundsätzlich dabei unterstützt werden, fremden Müll, den sie freiwillig aus Straßengräben etc. entlang ihrer Spazier- und Laufrouten entfernen, unkompliziert und kostenfrei abgeben zu können.

Daneben ist die SPD-Fraktion der Überzeugung, dass bestimmte Straßen- und Radwegeseitenstreifen sowie einzelne Flächen, die z. B. nicht wohnwirtschaftlich nutzbar sind, durch das Anlegen von Blühwiesen optisch aufgewertet werden sollten und dadurch gleichzeitig etwas für den Erhalt der nach Ansicht vieler Bürgerinnen und Bürger immer weniger werdenden Schmetterlinge und Bienen getan werden könnte.

Ratsfrau Heike Robke, die Initiatorin des entsprechenden Blühwiesen-Antrags der SPD-Fraktion hierzu ist, wünscht sich, dass die Verwaltung Flächenbesitzer gezielt darüber informiert, dass entsprechende Förderprogramme wie bspw. die „Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen für Niedersächsische und Bremer Agrarumweltmaßnahmen“ existieren.

Die SPD-Fraktion hofft nun auf die Zustimmung der anderen Fraktionen bei der Beratung der Vorschläge in den kommunalen Gremien, damit die Verwaltung mit der Vornahme einer entsprechenden Planung beginnen kann und die Maßnahmen möglichst noch in diesem Jahr beschlossen und bis zum Sommer 2020 umgesetzt werden können.

Bilder: anonym / engagierte Bürgerin aus der Gemeinde Garrel

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