Tobias Bohmann

„Ich stelle mich vor“

Moin, liebe Garreler!

Am 11.09.2016 sind Gemeinderatswahlen in Garrel und ich kandidiere für einen der 28 Sitze im Gemeinderat.

Auf dieser Seite möchte ich euch gerne einen (wirklich) ausführlichen Überblick darüber verschaffen, wer ich binwas ich mir für Garrel wünsche und warum ich die richtige Wahl für unsere Gemeinde bin.

Das Ganze findet ihr auch in Kurzform in meinem Flyer (siehe rechts).

Viel Spaß beim Lesen der Webseite/des Flyers!

Wer ich bin

Gerne stelle ich mich ausführlich vor:

Ich wurde am 10.08.1997 im Cloppenburger Krankenhaus geboren und bin anschließend natürlich in Garrel aufgewachsen und hier in den Kindergarten und die Grundschule gegangen.

Meine Eltern sind Thomas und Sonja Bohmann, viele Garreler kennen sicherlich unser Geschäft (das Schuh- und Sporthaus Bohmann an der Hauptstraße) im Ort.

Außerdem habe ich eine jüngere Schwester, mit der ich zusammen bei meinen Eltern wohne.

Nach der vierten Klasse bin ich auf das Clemens-August-Gymnasium in Cloppenburg gewechselt. 2015 habe ich hier das Abitur nach 12 Jahren abgelegt.

Seitdem mache ich ein duales Studium mit dem Titel „Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Banking & Finance“. Das bedeutet, dass ich immer abwechselnd für einige Wochen an einer Hochschule in Oldenburg BWL und Bankthemen in der Theorie lerne und dann wieder in die Bank gehe, wo ich gleichzeitig meine Ausbildung zum Bankkaufmann mache.

Das Besondere hieran ist, dass man das in der Theorie Erlernte anschließend auch in der Praxis anwenden oder beobachten kann. Die Praxisphasen finden immer in den Niederlassungen der Bank in Oldenburg und Bremen statt.

Schon während meiner Schulzeit habe ich gerne bei meinem Vater im Geschäft ausgeholfen und den Kunden Schuhe verkauft. Außerdem habe ich als Aushilfe in der Produktion und im Büro einer ortsansässigen Bäckerei etwas Taschengeld dazuverdient.

Ich bin ein Mensch, der gerne Sachen vorantreibt, sodass man auch sehen kann, was man bewirkt hat. Gerade deshalb würde ich mich auch sehr darüber freuen, wenn ich in den Gemeinderat gewählt werde.

Dort kann man seine Ideen einbringen und zusammen mit anderen darüber diskutieren und entscheiden, wie man den Ort nach vorne bringt. Das ist das oberste Ziel aller Ratsmitglieder, unabhängig davon, welcher Partei sie angehören.

In meiner Freizeit laufe ich gerne um die Thülsfelder Talsperre oder durch den Ort, treffe mich mit Freunden oder ziehe ein paar Bahnen beim Schwimmen.

Was möchte ich in Garrel bewegen?

Ich fühle mich in Garrel sehr wohl. Die Menschen sind freundlich, haben einen guten Sinn für Humor und man kann sich mit vielen in einer interessanten Sprache, dem Plattdeutschen unterhalten. Selbstverständlich „schnack‘ ick uck gerne Platt‘.“

Ich kandidiere nicht, um die anderen Parteien und Kandidaten im Wahlkampf schlecht zu machen. Sicher, die eine oder andere Entscheidung hätte ich vermutlich anders getroffen, aber rumzustänkern und an allem etwas Schlechtes zu finden, das ist nicht meine Art.

Jeder der hier in Garrel Politik macht oder in Zukunft machen möchte, engagiert sich mit viel Freizeit und Geduld dafür, dass die Gemeinde noch weiter nach vorne kommt.

In den Gemeinderat gewählt werden möchte ich deshalb vielmehr, um mich mit meinen eigenen Ideen für eine gute und attraktive Zukunft Garrels einzusetzen.

Deshalb sind mir unter anderem folgende Themen wichtig:

vernünftige Jugendpolitik in der Gemeinde Garrel:

Garrel braucht mehr Plätze, an denen sich Jugendliche in Ihrer Freizeit gut treffen können. Wir haben zwar eine Art „Jugendtreff“, doch er ist auch nicht mehr das, was er einmal war.

Ich möchte deshalb die Diskussion im Gemeinderat anstoßen, wie man hier ein vernünftiges und zeitgemäßes Angebot schaffen könnte.

 

zügiger Breitbandausbau für schnelles Internet in allen Gemeindeteilen:

Immer wieder werde ich von den verschiedensten Leuten aus der Gemeinde darauf angesprochen, dass sie noch keine schnelle Internetverbindung nutzen können.

Fakt ist: Wer heute kein oder nur ein langsames Internet zur Verfügung hat, der bekommt in vielen Lebensbereichen Probleme: Sei es die abzuschickende Online-Bewerbung für den neuen Arbeitgeber, die nur online verfügbare Gebrauchsanweisung für das neue Küchengerät oder die Recherche für die Hausaufgaben – all das geht dann nur schlecht.

Und das darf nicht so bleiben!

Deshalb möchte ich mich dafür einsetzen, dass Garrel eine vernünftige Versorgung mit schnellem Internet bekommt, insbesondere auch in den Kirchdörfern. Ein schneller Internetzugang sollte selbstverständlich sein.

 

mehr Bürgernähe:

Jedes Mal, wenn ich im Rathaus als Zuschauer eine Ratssitzung besuche, muss ich mich ärgern. Und das gar nicht unbedingt wegen der anwesenden Personen oder den getroffenen Entscheidungen, nein etwas anderes ist das Problem.

Zum Ende der Ratssitzung bekommen die anwesenden Einwohner die Möglichkeit, Fragen zu den vorher behandelten Tagesordnungspunkten zu stellen. Ich kann mich daran erinnern, dass bei der Beratung über den Windpark „Rote Erde“ der Zuhörerbereich proppevoll war. Doch die Fragen konnten die anwesenden Nikolausdorfer nicht zu Beginn, sondern erst dann stellen, als der Windpark längst beschlossen war.

Dass der Ratssaal deshalb häufig zuschauerseitig nur sehr spärlich besetzt ist, verwundert mich nicht. Andere Kommunen machen vor, wie man es besser machen kann:

Vor Beginn der Ratssitzung bekommen die Bürger die Möglichkeit, Fragen zu stellen und das auch zu Punkten, die nicht auf der Tagesordnung stehen. So kann man als Ratsmitglied vor Abstimmungen noch einmal die Meinung einiger Bürger erfahren oder sich für neue Ideen inspirieren lassen.

Das Ganze ließe sich in Garrel leicht ändern, in dem der Gemeinderat seine Geschäftsordnung ändert. Es geht hier nur um 2-3 Sätze auf dem Papier, die eine größere Veränderung möglich machen.

Ich stehe für Einwohnerfragestunden vorden Sitzungen und auch zu allen Themen. Das schafft mehr Bürgernähe!

 

Förderung der Vereine und ihrer Jugendarbeit, mehr Anerkennung für Ehrenamtliche:

Garrel hat sehr viele verschiedene Vereine und Organisationen, in denen Jung und Alt zusammenkommen. Sei es im Sportverein, z.B. um Fußball, Handball oder Tischtennis zu spielen oder beim Oldtimerclub Nikolausdorf. Auch in der DLRG, beim Jagdhornblasen, im Musik- oder Schützenverein und den Landjugenden sind viele aktiv.

Ich möchte, dass diese und viele andere Vereine von der Gemeinde gut unterstützt werden und so weiterhin in der Lage sind, ihren Beitrag für eine abwechslungsreiche Freizeitgestaltung in Garrel zu leisten.

Nicht zu vergessen sind hier auch die Ehrenamtlichen, die z.B. entweder Essen an Bedürftige ausgeben oder sich aktuell im Café International für das Miteinaner der unterschiedlichsten Kulturen einsetzen. Ohne diese Arbeit hätte die Gemeinde Garrel ein ganzes Stück weniger Lebensqualität und sozialen Zusammenhalt.

Darum möchte ich mich auch hier dafür einsetzen, dass die ehrenamtliche Arbeit seitens der Gemeinde gut unterstützt und gefördert wird.

 

ein zeitgemäßes Verkehrskonzept:

Wer zu Feierabendzeiten durch die Hauptstraße fährt, wird sich vermutlich an einigen Stellen über die lange Wartezeit aufregen, die man braucht, nur weil eine andere Person abbiegen muss.

Beispiele gibt es genug: Einmal an der Kreuzung Hauptstraße/Petersfelder Straße und etwas weiter nördlich auch im Bereich Hauptstraße/Nikolausdorfer Straße/Böseler Straße.

Da Garrel in entsprechende Förderprogramme des Landes Niedersachsen aufgenommen wurde, wird es in den nächsten Jahren voraussichtlich einige Veränderungen geben. Ich möchte mich dafür einsetzen, dass hier vernünftige Lösungen für alle Beteiligten gefunden werden.

Dazu gehört für mich neben Veränderungen an der Hauptstraße auch, dass die Ortsentlastungsstraße von der Böseler Straße bis zur Varrelbuscher Straße zukünftig weiter ausgebaut wird.

Hierbei dürfen wir aber unsere Kinder nicht vergessen, die aus den neuen Siedlungen zur KiTa oder zur Schule fahren und dann eine verkehrsintensive Straße überqueren müssen.

Um sie zu schützen, braucht es im Bereich Immenstraße/Im Karlspohl zumindest eine Fußgängerampel, damit unseren Jüngsten nichts passiert.

Nicht nur für die ganz Kleinen ist die Verkehrssituation in Garrel unglücklich:

Wer in Oldenburg oder Vechta studiert, der bekommt Probleme, sobald er eine vernünftige Busverbindung in die Universitätsstädte und zurück finden möchte. Deshalb möchte ich mich dafür einsetzen, dass Garrel ein gutes ÖPNV-Konzept bekommt und bessere Anbindungen für junge Leute geschaffen werden.

 

Erweiterung des Hallenbades um ein Außenbecken:

Garrel ist eine Kommune mit inzwischen ca. 15.000 Einwohnern, Tendenz steigend. Viele Einwohner genießen es, an warmen Tagen an der frischen Luft im Garten zu entspannen oder sich auf den Sportanlagen der Gemeinde auszupowern.

Doch was ist mit den Schwimmern, die bei dem Wetter nicht im warmen Hallenbad, sondern lieber draußen im kühlen Nass ihre Freude haben möchten?

Direkt im Ort gibt es hierzu keine Möglichkeit, wenn – dann man muss schon extra ins Cloppenburger Freibad oder an die Thülsfelder Talsperre/den Halener Baggersee fahren.

Das wäre gar nicht nötig, wenn man den Außenbereich des Garreler Schwimmbads wieder mehr pflegen würde. Damals konnte man eine Liegewiese im Außenbereich nutzen, die wohl schnell wieder herzurichten wäre. Das ist auch schön für die Leute, die in Wohnungen ohne Garten/Balkon leben.

Ich würde mich außerdem freuen, wenn geprüft wird, ob man nicht ein mittelgroßes, schlichtes und unbeheiztes Becken im Außenbereich ergänzen könnte. Es muss nichts extravagantes und teures sein. Erste Ansätze hat es ja schon gegeben.

 

zukunftsorientierte Standortpolitik:

Hier bei uns in Garrel gibt es viele erstklassige Handwerker und ein reichhaltiges Stellenangebot in Landwirtschaft, Lebensmittelindustrie und den nachgelagerten Branchen.

Durch die Erschließung neuer Gewerbeflächen kommen Jahr für Jahr auch immer wieder junge und innovative Firmen aus den unterschiedlichsten Bereichen und siedeln sich in unserer Gemeinde an.

Wenn wir es schaffen, durch verschiedene Maßnahmen im wirtschafts- und infrastrukturpolitischen Bereich und gezielte Werbung die Attraktivität des Wirtschaftsstandortes Garrel zu erhöhen, werden sich weitere Unternehmen aus neuen Branchen ansiedeln, die in der Folge neue und interessante Arbeits- und Ausbildungsplätze für Garrel bedeuten.

Das hält nicht nur junge Leute vor Ort, sondern zieht auch neue Menschen nach Garrel und bereichert dadurch insgesamt unsere Gemeinde. Hier möchte ich mich dafür einsetzen, dass die Gemeinde Garrel noch offensiver um neue Betriebe wirbt.

 

verbessertes Fachärzteangebot:

In Garrel gibt es seit Neuestem glücklicherweise einen Hals-Nasen-Ohren-Arzt. Aber uns fehlen weitere Fachärzte, wie z.B. ein Augenarzt.

Angesichts der Größe unserer Gemeinde wäre eine Erweiterung des Fachärzteangebots – soweit rechtlich möglich – nur eine logische Konsequenz. Das ist auch gerade für ältere Menschen wichtig, um nicht extra den Weg nach Cloppenburg oder Friesoythe antreten zu müssen.

Soweit die Politik dies in irgendeiner Weise unterstützen kann, bin ich sofort dabei.

 

gute Schul- und Kindergartenausstattung:

Unser Nachwuchs ist unsere Zukunft. Und deshalb stehe ich dafür ein, dass die Schulen und Kindergärten, -tagesstätten weiterhin sehr gut ausgestattet sein sollen.

Gerade im Schulbereich muss mit der Zeit gegangen werden, um die SchülerInnen auf einen optimalen Berufseinstieg vorbereiten zu können.

 

… Es gibt noch viel mehr Themen, die mir und euch am Herzen liegen.

Packen wir es gemeinsam an. Am 11.09 drei Stimmen für mich und ihr habt drei gute Kreuze für Garrel gemacht.

 

 

Sprecht mich gerne an:

– über Facebook

– per Mail: tobias.bohmann@nullewetel.net

– per Telefon: 04474/5361

und am besten natürlich persönlich und direkt!